0:0 gegen Stuttgart: Bittencourt mit Comeback, Müller stark

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Torloses Testspiel – der effzeh zeigt sich gegen den VfB Stuttgart zumindest in der ersten Halbzeit spielfreudig. Nach der Pause und vielen Wechseln ging der Spielfluss etwas verloren.

Das Testspiel gegen den VfB fand dabei unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Franz-Kremer-Stadion statt. Im ersten Durchgang agierte der effzeh mit einer Dreierkette bestehend aus Sörensen, Maroh und Heintz. Auf den Außenverteidiger-Positionen kamen Pawel Olkowski und Konstantin Rausch zum Einsatz. Im defensiven Mittelfeld spielten Marco Höger und Kapitän Jonas Hector. Das Offensivtrio bestand aus Simon Zoller, Artjoms Rudnevs und Christian Clemens.

Dominante erste Halbzeit

Foto: effzeh.com

Zu Beginn der Partie stellte der effzeh gleich einmal klar, wer in diesem Spiel der Erst- und wer der Zweitligist war. Die Elf von Peter Stöger war deutlich besser und vergab in Person von Artjoms Rudnevs mehrere Großchancen (15., 30. und 35.). Dazu traf der Lette noch aus einer Abseitsposition in der 34. Minute. Nach einer guten Viertelstunde hätte es jedoch auch einen Elfmeter für den effzeh geben können – Konstantin Rausch war gefoult worden. Der VfB hingegen zeigte sich harmlos und blieb ohne Torschuss.

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Bittencourt mit Comeback nach der Halbzeit

Für die zweiten 45 Minuten schickte Stöger dann mit Torjäger Anthony Modeste, Milos Jojic und Geburtstagskind Salih Özcan drei neue Spieler aufs Feld. Erfreulich: Auch Leonardo Bittencourt feierte nach der Pause sein Comeback. Das Quartett ersetzte Höger, Zoller, Rudnevs und Clemens. Die schwäbischen Gäste hatten ihr Team zur Pause komplett ausgetauscht. Die erste Aktion nach der Pause hatte wieder der effzeh: Milos Jojic scheiterte in der 50. Minute aus der Distanz an Uphoff.

0:0 gegen Stuttgart: U19-Spieler ab Minute 64 im Einsatz

Hikmet Ciftci, Birk Risa und Beyhan Ahmetov aus der U19 wurden nach 64 Minuten für Rausch, Maroh und Hector eingewechselt. Mit Özcan (19 Jahre alt) und Ciftci (18) agierte der effzeh somit mit zwei ganz jungen Spielern in der Mittelfeldzentrale. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte der VfB durch Emiliano Insua die erste Chance des Spiels. Der Schuss des Argentiniers wurde aber von Sven Müller stark gehalten.

Stuttgart gegen Ende etwas besser

Auch im Anschluss daran zeigten sich die Schwaben gefährlicher: Insbesondere der ehemalige effzeh-Stürmer Simon Terrodde hatte nach 77 Minuten eine gute Chance, bei der er jedoch verzog. Auch durch die vielen Wechsel ging der Spielfluss bei den Gastgebern aus Köln etwas verloren. Zwei Minuten vor dem Ende konnte sich Sven Müller erneut auszeichnen, den Schuss von Sonora lenkte er zur Ecke.

Unter dem Strich steht nach einer zerfahrenen zweiten Halbzeit ein leistungsgerechtes 0:0-Unentschieden zu Buche. Beide Mannschaften konnten je eine Halbzeit für sich verbuchen, ohne allerdings zum Torerfolg zu kommen.

Peter Stöger zeigte sich nach Abpfiff zufrieden: „Wir haben eine funktionierende Gruppe und heute haben wir Bittencourt und Maroh die Möglichkeit gegeben, wieder zu Spielpraxis zu kommen. Wir wollten die normalen Abläufe aus der Hinrunde sehen, verbessertes Passpiel, dazu Tiefgang in der Offensive. Die erste Halbzeit war okay. Die zweite Halbzeit war schwieriger, auch durch die Auswechslungen. Die Trainingseinheit hat ihren Zweck absolut erfüllt“.

 

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