Was für eine Spannung! Schafft der 1. FC Köln das internationale Geschäft? Wir haben alles durchgerechnet – damit wir alle wissen, was am Samstag gut und was schlecht für uns ist. 

Während an der Bundesliga-Spitze schon alle Fragen geklärt sind, die Bayern nur noch darauf warten, die Finger an die Meisterschale legen zu dürfen und die Champions-League-Plätze ebenfalls schon vergeben sind, tobt direkt dahinter der Kampf um die Europa-League-Teilnahme. Und der 1. FC Köln ist noch mittendrin.

Tatsächlich gehen die „Geißböcke“ mit einer soliden Ausgangssituation in die beiden letzten Spiele der Saison. Eintracht Frankfurt und Schalke 04 haben mit vier Punkten Rückstand nur noch Außenseiterchancen und auch die Gladbacher, zwei Punkte trennen die Rivalen derzeit, kann man aus eigener Kraft auf Distanz halten. Im Endeffekt dürfte das sogar für Werder Bremen gelten. Die Norddeutschen haben zwar ebenfalls 45 Punkte auf dem Konto, aber eine deutlich schlechtere Tordifferenz  – sollte der effzeh seine Spiele gewinnen, müssten die Bremer diesen Abstand erst einmal durch Treffer wieder ausgleichen, um an den „Geißböcken“ vorbeizuziehen.

Freiburg und Berlin in der Pole-Position

Optimal ist die Position der Elf von Peter Stöger aber dennoch nicht: Hertha BSC hat vor den beiden Schlussakten der Saison einen, Freiburg gleich zwei Punkte Vorsprung. Allerdings spielen die Freiburger am letzten Spieltag noch gegen den FC Bayern, was zumindest die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Sport-Club maximal noch drei Punkte in dieser Saison einfahren wird. Bei der Hertha sieht das anders aus. Mit Darmstadt am Wochenende und Leverkusen eine Woche später als Gegner ist es durchaus möglich, dass die alte Dame noch vier bis sechs Punkte einfahren kann.

Und was tippst DU?


Die Chancen wenigstens den siebten Platz, der durch einen Pokalsieg von Borussia Dortmund ebenfalls zur EL-Qualifikation reichen könnte, zu erreichen, stehen für den 1. FC Köln recht gut. Leverkusen in der Krise ist ebenso wie der 1. FSV Mainz 05 am letzen Spieltag vor heimischer Kulisse eine machbare, wenn auch keine einfache Aufgabe. Wenn alles perfekt läuft, ist sogar der fünfte Tabellenplatz am Saisonende drin – die erste Europapokal-Teilnahme seit 25 Jahren wäre damit mehr als eindrucksvoll eingetütet. Doch bei all diesen Chancen darf man nicht vergessen: Auch der Fall auf Platz neun, am Saisonende sogar auf den elften Rang, ist leider noch möglich.

Von Platz fünf bis elf ist alles möglich

Doch was muss am 33. Spieltag passieren, damit dieser schlimmst mögliche Fall ausbleibt? Welche Ergebnisse wären für den 1. FC Köln am Samstag optimal? Und was ist die wahrscheinlichste Variante, wenn man von den Spielpaarungen und den bisherigen Saisonleistungen ausgeht? Wir haben alle Möglichkeiten für euch durchgerechnet. Damit wir für Samstag gewappnet sind – und ihr auch.

Auf der nächste Seite: Das Worst-Case-Szenario

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