Die Niederlage in Augsburg, neue Verträge und Werbung für Super-RTL – alles in Rut op Wieß, der effzeh.com-Presseschau.

Beim 1. FC Köln war nach der ebenso unnötigen wie verdienten Niederlage gegen den FC Augsburg Wundenlecken angesagt. Mit der zweiten Niederlage in Serie scheint dem effzeh in der so wichtigen Endphase der Saison ein wenig die Puste auszugehen. Der KSTA kommentiert, dass „die Rückrunde (…) mehr und mehr zu einer Serie verpatzer Chancen“ gerät. Besonders auffallend war auch, dass der effzeh „sich von den Augsburgern in ein Spiel verwickeln“ ließ, „das aussah wie Abstiegskampf“, wie der KSTA in einem anderen Artikel analysiert.

Die Kölnische Rundschau untersucht die tieferliegenden Gründe für den schwächelnden effzeh und wird dabei vor allem in der Defensive fündig.

Der Express richtet unterdessen den Blick auf das Spiel gegen Hoffenheim am Freitag und thematisiert, warum Kevin Vogt in Köln nie als Innenverteidiger auflief.

Nicolas Nartey hat jetzt Gott sei Dank endlich seine Spielgenehmigung erhalten, was die Kölnische Rundschau dazu bringt, „Gegen Hoffenheim: Der Weg für Narty beim 1. FC Köln ist frei“ zu titeln. Anschließend wird geschrieben, dass Nartey wohl erstmal bei der U19 und der U21 zum Einsatz kommen dürfte. Mit einem Startelfeinsatz gegen Hoffenheim ist wohl tatsächlich nicht zu rechnen.

Opjeschnapp

Für die Welt lässt sich Tobias Holtkamp über die jüngste Vertragsverlängerung von Timo Horn aus. Diese sei „eine Mogelpackung“, in der das „entscheidende Detail“ von den Verantwortlichen „verschwiegen“ worden sei. Horns Ausstiegsklausel in Höhe von 18 Millionen Euro würde deshalb nicht mehr als eine „Peanuts-Überweisung“ für die Größen der Branche sein.

Thomas Broich, ehemaliger effzeh-Spielmacher, wird im Sommer nach sieben Jahren den australischen Verein Brisbane Roar verlassen. Brisbane könne ihm keinen neuen Vertrag bieten, deshalb wird Broich seine Zelte dort abbrechen müssen, wie der KSTA berichtet.

Neues von den effzeh-Junioren: Dominik Becker wurde von Nationaltrainer Christian Wück für die U17-EM in Kroatien nominiert. Zusätzlich steht Yann-Aurel Bisseck auf Abruf zur Verfügung. Weitere Infos gibt es bei dfb.de.

Beim Länderspiel der deutschen U18-Nationalmannschaft gegen Österreich kam effzeh-Neuzugang Calvin Brackelmann 75 Minuten zum Einsatz. Den Spielbericht gibt es ebenfalls bei dfb.de.

Lukas Podolski ist eine neue Kooperation eingegangen: Fortan wirbt der kölsche Weltmeister für die Super-RTL-Marke „Toggo“. Mehr dazu gibt es beim Verlag Werben & Verkaufen.

Die Sportschau widmet sich dem Sachverhalt, dass beim effzeh im nächsten Jahr ein Ausrüster-Wechsel stattfinden könnte: Da der bestehende Vertrag mit Erima dann ausläuft, könnte Kappa einspringen. Alex Wehrle sagte dazu: „Wichtig ist für uns, dass wir uns im Vergleich zum letzten Jahr verbessern“. Verbessern können sich in diesem Zusammenhang aber in erster Linie die Top-Klubs der Liga, die Gelder in ganz anderen Höhen einstreichen können.

En Unserm Veedel

Im Spielfeldrand-Magazin geht es um ein „riesengroßes Missverständnis“ in der Kommunikation zwischen dem 1. FC Köln und dessen Fans. Der neue, der bessere effzeh aus den letzten Jahren hat nicht viel mit dem gemein, was für viele langjährige effzeh-Fans normal war – ein leicht chaotischer, aber dennoch liebenswerter Verein. Die positive Entwicklung sei zwar „befremdlich, weil man es nie kannte“, aber gerade deshalb „umso erstrebenswerter“.

Der Vierte Offizielle setzt sich auch mit der Niederlage in Augsburg auseinander und konstatiert dabei Folgendes: „So viel Spaß das Team uns auch in der Hinrunde gebracht hat, so frustrierend ist das Auftreten in der Rückrunde.“ Wahre Worte.

Social Jeck

Hinger d’r Britz

Das Familienunternehmen Adidas stellte in Person von Kasper Rorsted, seit kurzem neuer Chef, wieder einmal seine Basisverbundenheit im Fußball unter Beweis. In einem Interview mit der Süddeutschen regte Rorsted den Gedanken an, in Bälde doch mal ein DFB-Pokalfinale anstelle von Berlin in Shanghai stattfinden zu lassen. Weiterhin spricht er sich ganz klar gegen die 50+1-Regel aus. Mit externen Investoren „wären größere Investitionen in Bundesligaklubs möglich und die Liga würde wieder spannender, weil echter Wettbewerb entstünde“.

Eine treffende Illustration des Kosovo-Konflikts findet sich in einem Artikel auf ZEIT Online. Mitrovica stünde „wie keine andere Stadt im Kosovo für die ethnische Trennung zwischen Serben und Albanern“. Dass der Fußball zwar für beide Seiten eine Geschichte, aber keine wirkliche Zukunft offenbart, legt dieser sehr lesenswerte Artikel in beängstigend deutlicher Form dar. Der KF Trepça auf albanischer und der FK Trepča auf serbischer Seite sind sich nicht wirklich grün.

Es ist erstaunlich, dass der Anschlag auf die Spieler des BVB aus der vergangenen Woche medial kaum noch eine Rolle spielt. Die Kolumne der TAZ beschäftigt sich mit den medialen und sozialmedialen Mechanismen, die nach einem solchen Vorkommnis immer wieder greifen. Viele wussten sofort, was los gewesen und wer vor allem dafür verantwortlich gewesen sei – aber auch mehr als eine Woche später ist nur eines klar… Nämlich nichts.

Abschließend noch ein Blick auf einen Fan des kommenden Gegners: Thomas Zachler geht seit Verbandsliga-Zeiten zur TSG aus Hoffenheim – und besitzt mittlerweile auch 92 Trikots. Spiegel Online lässt ihn zu Wort kommen.

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