Nachbetrachtungen zum Heimsieg gegen Wolfsburg und zum DFB-Pokalaus, Träume von Europa und jede Menge Aufregung – alles in Rut op Wieß, der effzeh.com-Presseschau.

Fangen wir mit dem Positiven an: Der KSTA sah am Samstag einen verdienten Sieg „über eine an individueller Klasse reichere Mannschaft“. Der effzeh stünde mit sechs Punkten aus zwei Spielen in der Rückrunde „blendend“ dar, Stögers Team habe sich „nicht nur wegen der sieben Spiele ohne Niederlage Respekt verschafft.“ Dass man aber gleichzeitig eine leicht künstliche Aufregung um die Entstehung des Elfmeters herbeifantasieren wollte, war zumindest diskutabel. Markus Merk sah einen „klaren Elfer“, Yannick Gerhardt eine „Schwalbe“. Na dann. (KSTA)

Für die Kölnische Rundschau leben mit dem Erfolg gegen Wolfsburg „die Träume von der Rückkehr auf die europäische Bühne weiter“. Peter Stöger lobte im Express seinen Innenverteidiger Sörensen für dessen starke Leistung, die der Däne nur selbst toppen könne. Respekt bekundet auch das französische Magazin L’Équipe, da kein Franzose vor Anthony Modeste eine so gute Torbilanz zu einem solchen Zeitpunkt aufweisen konnte.

Die gute Leistung am Wochenende wurde in den verschiedensten Redaktionen des Landes mit Nominierungen in die jeweilige Elf des Spieltags goutiert: Sörensen und Modeste schaffen es beim Kicker, Kocka Rausch bei Spiegel Online.

Und jetzt zum weniger Erfreulichen: Das verdiente DFB-Pokalaus beim HSV kommentieren die Protagonisten des effzeh beim Geissblog.Köln. Der KSTA bemängelt, dass der effzeh nie richtig ins Spiel gefunden habe. Bei Spiegel Online staunt man darüber, dass der Erfolg des HSV kein glücklicher war, sondern durchaus verdient.

En unserm Veedel

effzeh-Blogger Der Vierte Offizielle zitiert für seinen Nachbericht zum Wolfsburg-Spiel den großen Lothar Matthäus – und lobt Peter Stöger in den höchsten Tönen: „Auch hier geht der Gruß an die Spieler-Entwicklungs-Künste von Peter Stöger. Was ich seit Jahren sage: Er macht Spieler besser. Er verwaltet nicht nur eine Mannschaft, er entwickelt sie. Wahnsinnstyp.“

Durch die Niederlage in Köln rutscht der VfL Wolfsburg tiefer in den Abstiegssumpf, wie der Sportbuzzer beschreibt.

Opjeschnapp

Im zweite Teil des Textes über die Strukturen der Bundesligisten widmet sich die Südkurve Köln dieses Mal den verschiedenen Investorenmodellen.

effzeh-Legende Lukas Podolski sieht Köln in Europa, jedenfalls wird er so von den franösischen Journalisten bei SoFoot zitiert. Auch eine Rückkehr habe er nicht ausgeschlossen. Okay!

Auch die Süddeutsche widmet sich dem Traum von Europa und sieht die Gründe dafür in Torjäger Anthony Modeste und der „Besonnenheit der Verantwortlichen“.

Warum Rechtsverteidiger Pawel Olkowski so wichtig für den FC ist, beantwortet das Fußballmagazin 11Freunde.

Social Jeck

#effzeh #köln #rot #weiss #spaß #torjubel #am27

Ein von Anthony Modeste #AM27 (@anthonymodeste27) gepostetes Foto am

Hinger d’r Britz

Über die Vorkommnisse beim Bundesligaspiel zwischen Dortmund und Leipzig hat mittlerweile wohl jedes Medium berichtet. Wir liefern einige Aritkel und damit Denkanstöße zur Argumentation: Leipzig-Fans geben Watzke eine Mitschuld, wie Spiegel Online beschreibt. Auch das Sicherheitskonzept in Dortmund wird dort untersucht. Die Süddeutsche widmet sich einem möglichen Machtkampf auf der Südtribüne in Dortmund.

Einer der wenigen tatsächlich brauchbaren Artikel zur Thematik stammt aus der TAZ und konstatiert, dass „dieses gegenseitige Überbieten in Katastrophenfloskeln unangemessen und wenig hilfreich“ sei. Oliver Fritsch kommentiert für Zeit Online, dass sich Aki Watzke als „BVB-Chef nichts vorwerfen lassen“ müsse und Kritik an RBL ebenfalls angebracht sei.

Endlich ist bei den Bayern zumindest auf der Führungsebene wieder alles beim Alten: Uni Hoeneß ist wieder Chef des Aufsichtsrates! Zeit Online und die TZ widmen sich dieser wunderbaren Nachricht für Fußball-Deutschland.

Dass die Stimmung beim Arsenal FC unter Arsène Wenger so langsam kippen könnte, beschreibt Raphael Honigstein für die Süddeutsche.

Der ehemalige brasilianische Fußballtempel Maracana geht vor die Hunde, wie die Deutsche Welle in einem Video beschreibt.

Die Seite Wahre Tabelle zitiert den ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Manfred Krug, der sich sicher ist, dass mit dem Video-Beweis die „ganz großen Böcke“ ausgeschlossen werden können. Darüber lässt sich bestimmt auch streiten.

In einer Reportage beschreibt Zeit Online die Zustände im Land Gabun, welches vor kurzem den Afrika-Cup ausgerichtet hat. Die politische Idee, den Fußball für politische und wirtschaftliche Zwecke zu verwenden, ging nicht auf.

 

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1 Kommentar

  1. Werner Wingenfeld am

    Nachdem sich bei mir der Frust über das Ausscheiden des Effzeh über Nacht gelegt hatte, begann ich das Positive zu sehen: Jeden von uns hat glaube ich die ungewöhnliche Zusammenstellung der Startelf durch Peter Stöger überrascht, da dieses so nicht eingespielte Team eher in einem Freundschaftsspiel zu erwarten gewesen wäre. Möglicherweise hat Stöger das Bauernopfer Ausscheiden im Pokal bewusst in Kauf genommen, um in der Bundesliga die Chancen auf Europa zu erhöhen. Dazu gehört nämlich, dass er sein Vertrauen für den ganzen Kader sichtbar macht. Und die, die in der zweiten Reihe stehend nun die Härte des Ausscheidens spüren mussten, wissen, dass sie immer mit einer fairen Chance rechnen können, haben aber auch dadurch, dass ihre (noch) Grenzen aufgezeigt wurden, eine Portion Realismus und Bescheidenheit mit auf den Weg bekommen. Das kann für den Teamgeist Gold wert sein. Fazit: Der Weg des Effzeh zu einer professionell geführten Spitzenmannschaft geht weiter. Das heißt aber auch, dass der divenhafte Pokalmannschaftscharakter früherer Jahre ein Stück weit verlorengeht. Und das ist unterm Strich nicht das schlechteste, was dem Effzeh passieren kann. Also Weiter so und Daumen drücken für Europa!