Stöger vor #KOEM05: „Wir gehen mit Freude an die Sache heran“

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Weniger als 48 Stunden bleiben bis zum großen Showdown gegen Mainz – schafft der effzeh den Sprung nach Europa? Peter Stöger will die Aufgabe mit „‚Freude“ angehen – und im Idealfall auch meistern. 

Es ist das größte Spiel der jüngeren Vereinsgeschichte: Am Samstag empfängt der 1. FC Köln zum Bundesliga-Saisonfinale den 1. FSV Mainz 05 – mit einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage des SC Freiburg beim Rekordmeister Bayern München ist sogar der Sprung auf Platz Sechs und damit in die Europa League möglich. Und die Kölner wollen die Chance, nach über 20 Jahren wieder ins internationale Geschäft einzuziehen, natürlich nutzen.

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„Wir wissen, welche Größenordnung dieses Spiel am Samstag hat“, erklärt Peter Stöger bei der Pressekonferenz zum Spiel. Dennoch beherrscht das Wort „Freude“ den Wortschatz des Erfolgstrainers an diesem Donnerstag. „Wir gehen wirklich mit viel Freude an die Sache heran und wir hoffen, dass wir diese Freude dann im Spiel auch selbst zeigen können.“ Das Gefühl „wahnsinnig unter Druck“ zu stehen, habe der Österreicher auch angesichts der großen Gelegenheit nicht. „Im heimischen Stadion gegen Mainz mit einem Sieg vielleicht in die Region zu kommen, von der wir alle träumen, ist da eher der Zugang.“

Fans ein wichtiger Faktor

Für das Erreichen dieses Ziels kann die Unterstützung der Fans laut Stöger am Samstag erneut zu einem wichtigen Faktor werden. „Ich glaube, dass die Fans erkannt haben, dass wir sie brauchen“, sagt der Trainer. Schließlich habe jeder erkennen können, dass an den letzten Spieltagen „noch einmal etwas drauf gelegt wurde“ in Sachen Stimmung, erklärt Stöger. Beim letzten Spiel der Saison dürfte das auch „über neunzig Minuten“ erneut so sein, hofft der 51-Jährige.

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Wesentlicher für einen Erfolg als die Fans im Stadion, dürfte dann aber doch der Gegner aus Mainz werden. „Leider“, so Stöger, gehe es derzeit aber wenig um den FSV, der am letzten Spieltag mit einem furiosen Comeback nach 0:2-Rückstand gegen Eintracht Frankfurt den Klassenerhalt perfekt gemacht hat. Die Mainzer seien „richtig gut“, erklärt Stöger. „Ich gehe davon aus, dass sie beflügelt sein werden, und noch einmal etwas zeigen wollen.“ Es muss also kein Vorteil sein, dass es für die Mainzer am Samstag um nichts mehr geht. „Es wird keine leichte Aufgabe. Aber ich denke, das ist eh jedem klar.“

Vorerst keine Gedanken an Schützenhilfe

An Schützenhilfe von den Bayern verschwendet Stöger derweil keine Gedanken. Die Sache sei am Ende schließlich dann doch recht einfach: „Wenn man ins internationale Geschäft will, muss man das Spiel gewinnen.“

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