Schon 1989 trafen der 1. FC Köln und Roter Stern Belgrad im Europapokal aufeinander. Ein „Sportstudio“-Bericht zeigt, wie hitzig das Duell im Rückspiel damals geführt wurde.

Roter Stern Belgrad zu Gast im Müngersdorfer Stadion beim 1. FC Köln? Die etwas erfahreneren effzeh-Fans unter uns werden sich erinnern: Da war doch etwas! Genau: In der Saison 1989/90 trafen die beiden Kontrahenten im Achtelfinale des UEFA-Cups aufeinander – mit dem nach zwei umkämpften Duellen besseren Ende für die „Geißböcke“, die schließlich erst in der Vorschlussrunde knapp an Juventus Turin scheiterten. Nach einem 0:2 im Hinspiel drehte der effzeh an einem hitzigen Nikolaustag auf und drehte unter anderem dank eines Doppelpacks von Falko Götz die Begegnung noch zu seinen Gunsten.

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Schön, dass es zum „Wunder von Köln“ noch ein Zeitdokument aus dem „Sportstudio“ gibt, das zeigt, wie sehr es nicht nur auf dem Rasen zur Sache ging. Beeindruckend vor allem: Mit welcher stoischen Ruhe Rolf Töpperwien die Ausschreitungen auf den Tribünen damals wegkommentierte. Wo heute vermutlich ein ARD-Brennpunkt einberufen worden wäre, ist dort nur von einem „außergewöhnlichen Abend“, „etwas Haue auf den Rängen“ und „durchgebrannten Sicherungen“ die Rede.

Jetzt anschauen: Der „Sportstudio“-Bericht zum Rückspiel gegen Belgrad 1989

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